Büro-Chaot oder leuchtendes Ordnungsbeispiel?

Bis zu 19 Prozent unserer Büro-Arbeitszeit vergeuden wir auf der Suche nach Dingen oder Informationen. Auch am Schreibtisch zu Hause herrscht häufig „Land unter“. Wer ungeordnet arbeitet, erzeugt dadurch nicht nur unnötig Stress, sondern gerät auch oft unfreiwillig in Zeitnot.

Wie steht es mit Ihnen? Ordnen Sie eher aus dem Bauch heraus oder sind Sie vollkommen diszipliniert? Finden Sie heraus, was sich an Ihrem Ordnungssystem noch verbessern lässt!

Welcher Ordnungstyp sind Sie?

Beantworten Sie sieben kurze Fragen – und erfahren Sie, ob Sie tatsächlich so strukturiert arbeiten, wie Sie immer dachten. Anschließend verraten wir Ihnen, wie Sie (noch) mehr Ordnung auf Ihren Schreibtisch bringen.

Machen Sie jetzt unseren Test und finden Sie's heraus:

  1. Während eines Telefonates fragt Ihr Gesprächspartner nach der Telefonnummer eines gemeinsamen Bekannten. Was machen Sie?
    Wozu selber denken, wenn es auch digital geht? Also klicke ich bei Outlook auf „Kontakte“ und wähle den passenden Eintrag.
    Ich fahnde auf meinem Schreibtisch nach der Visitenkarte. Die muss doch noch irgendwo liegen…
    So spontan finde ich gar nichts. Ich sage meinem Gesprächspartner, dass ich ihn zurückrufe, wenn ich die Nummer habe.
    Ich stöbere in einem Papierstapel, in dem ich den letzten Brief des Bekannten vermute.
    Ich zücke sofort mein Adressbuch und finde die Nummer auf Anhieb.
  2. Sie möchten in der nächsten Woche unbedingt etwas erledigen. Wie merken Sie sich das Vorhaben?
    Ich schreibe das Vorhaben auf ein leeres Blatt Papier auf und lege es auf meinen Zettelstapel. Was da oben liegt, ist das Neueste.
    Ich notiere das Vorhaben auf einem Zettel, den ich auf meinem Schreibtisch finde, und lege ihn auf einen meiner Stapel.
    Ich nehme meinen Kalender und trage das Vorhaben in eine vorbereitete Liste ein.
    Am liebsten sehe ich alles auf einen Blick. Also schreibe ich mein Vorhaben auf ein gelbes Post-It und klebe den Zettel zu den anderen gelben Zetteln.
    Sicher ist sicher: Ich trage das Vorhaben als Termin in meinen digitalen Planer ein und lasse mich rechtzeitig durch ein Signal erinnern.
  3. Sie kommen aus dem Urlaub zurück, die Briefpost stapelt sich auf Ihrem Schreibtisch und hunderte E-Mails warten auf Sie. Wie gehen Sie vor?
    Schritt für Schritt öffne ich jeden Brief und alle E-Mails, lösche Spam und bearbeite ernst Gemeintes. Das macht am wenigsten Stress.
    Was ich in fünf Minuten erledigen kann, wird sofort abgearbeitet. Alles andere trage ich in den Outlook-Kalender termingenau und projektbezogen ein und markiere es mit der Erinnerungsfunktion.
    Manchmal muss man einfach Prioritäten setzen: Ich öffne alle Briefe und E-Mails, lese aber nur die Dinge, die mich gerade interessieren. Danach lege ich alle Post auf einen Stapel, um sie zu einem späteren Zeitpunkt zu bearbeiten.
    Für den Anfang ist eine grobe Orientierung ausreichend. Ich lese mir alles genau durch und sortiere die Post auf verschiedene Stapel, um sie später zu bearbeiten.
    Erst mal wieder zu Hause ankommen! Ich öffne nur die Post, die mich gerade interessiert. Die anderen Sachen kommen zu den ungeöffneten Briefen, die ich später bearbeiten möchte.
  4. Sie erhalten eine E-Mail mit der Einladung zur Geburtstagfeier eines Freundes. Wie gehen Sie mit der Einladung um?
    Ich merke mir den Termin, schließlich habe ich noch kein Alzheimer.
    Ich trage den Termin in meinem digitalen Planer ein und lasse mich zwei Tage vorher an den Termin erinnern, um rechtzeitig ein Geschenk zu kaufen.
    Ich notiere den Termin auf einem Zettel und nehme mir vor, am Samstag ein Geschenk zu kaufen. Notfalls finde ich auch spontan etwas Passendes.
    Einen Geburtstag zu vergessen, kann mir nicht passieren. Ich trage den Termin in meinen Kalender ein und überlege mir schon jetzt, was ich schenken will.
    Ich trage den Termin in meinen Küchenkalender ein und nehme mir vor, rechtzeitig vorher ein Geschenk zu kaufen. Das klappt eigentlich immer.
  5. Wie behalten Sie auf Ihrem Schreibtisch die Übersicht?
    Auf meinem Schreibtisch herrschen klare Strukturen. An der Wand oder am Monitor kleben die Zettel mit den Aufgaben und Erledigungen, alles andere ist auf getrennte Stapel und Plastikhüllen verteilt.
    Obwohl mein Schreibtisch etwas chaotisch aussieht, geht eigentlich nichts verloren. Jedenfalls nicht dauerhaft.
    Ich mag das gar nicht, wenn eine wichtige Information von einer anderen verdeckt ist. Daher behalte ich die Übersicht, indem ich alle Notizen auf meinem ganzen Schreibtisch anordne.
    Mein Ablagekörbchen wird manchmal etwas voll, wird dann aber schnell im Papierkorb entsorgt. Ansonsten organisiere ich alles über den Computer. Der Schreibtisch ist abends aufgeräumt.
    Ich verstehe die Frage kaum. Da ich nach getaner Arbeit meinen Schreibtisch aufräume und alles in Ordner ablege, ist er normalerweise leer.
  6. Ihr Schreibtisch quillt über, die Ablagestapel krümmen sich und drohen umzufallen. Es ist Zeit, mal wieder aufzuräumen. Was unternehmen Sie?
    Das beschriebene Szenario kenne ich nicht, weil ich immer alles sofort wegräume und in Ordnern ablege. Ehrlich!
    Ich sehe alle Ablagen durch, bearbeite die wichtigsten Dinge und ordne die Stapel neu. Immer, wenn man etwas wegpackt, braucht man es garantiert am nächsten Tag. 
    Das kann ich mir nicht vorstellen, weil ich schon lange das (fast) papierlose Büro habe. Das einzige, was bei mir umfallen könnte, ist der Monitor.
    Ich verstaue die Stapel in Kisten. Vorsichtshalber blättere ich vorher kurz durch, damit nichts Wichtiges dabei ist.
    Ich sehe alle Stapel durch, lege die wichtigen Vorgänge in entsprechende Ablageboxen oder Mappen und werfe alten Kram weg. Endlich eine Chance auszumisten!
  7. Sie lesen privat oder beruflich viel, beziehen Zeitschriften und haben Newsletter abonniert? Wie bewältigen Sie dann die Papier- und Informationsflut?
    Ich habe verschiedene, thematisch getrennte Ablagen für Texte, die ich noch lesen möchte. Wenn eine zu voll wird, sehe ich die Sammlung durch, bevor ich mich von dem meisten trennen kann.
    Was interessiert mich die News von gestern? Was gelesen ist, wandert sofort ins Altpapier. E-Mail-Nachrichten lösche ich oft nach Kenntnisnahme.
    Beim Lesen stört ein Übermaß an Ordnung nur. So wie die Dinge hereinkommen, werden sie abgelegt, wo es gerade passt. Irgendwann ergibt sich schon eine Gelegenheit, die Stapel abzuarbeiten.
    Tageszeitungen lese ich meistens online. Fachzeitschriften, die ich aufhebe, sortiere ich nach Durchsicht in Stehordner. E-Mail-Newsletter landen automatisch in Unterordnern und werden von Zeit zu Zeit gelöscht.
    Es gibt so viele interessante Informationen, dass ein gewisser Stau unvermeidlich ist. Erst einmal sammele ich alle Texte auf einem Stapel, um sie später zu lesen.
  8. Hand auf Herz: Wie schätzen Sie sich selbst ein - wie ordentlich sind Sie?
    sehr ordentlich
    eher ordentlich
    mittelmäßig ordentlich
    eher unordentlich
    sehr unordentlich